Leistungen an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

1. Unterstützung der Beratung und Vermittlung

Was?        Bewerbungskosten

können für die Erstellung und Versendung von Bewerbungsunterlagen übernommen werden.

Wie viel?

Bis zu 260 € jährlich. (Anmerkung von mir: Sie erhalten jetzt pauschal 5 € pro Bewerbung und müssen für den Nachweis jeweils das Anschreiben mit Anschrift und Telefon, wenn vorhanden, dem AfA vorlegen)

Wer?

Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitsuchende sowie Ausbildungssuchende können zur Beratung und Vermittlung unterstutzende Leistungen erhalten.

 

Was?        Reisekosten,

wenn sie berücksichtigungsfähig sind, können im Zusammenhang mit Fahrten zur Berufsberatung, Vermittlung, Eignungsfeststellung und zu Vorstellungsgesprächen übernommen werden.

Wie viel?

Die bei Benutzung eines regelmäßig verkehrenden öffentlichen Verkehrsmittels anfallenden Kosten der niedrigsten Klasse des zweckmäßigsten öffentlichen Verkehrsmittels, wobei mögliche Fahrpreisermäßigungen zu berücksichtigen sind Bei Benutzung sonstiger Verkehrsmittel ist ein Betrag in Hohe der Wegstreckenentschädigung nach § 6 Abs. l des Bundesreisekostengesetzes berücksichtigungsfähig. Bei mehrtägigen Fahrten können zusätzlich für jeden vollen Kalendertag ein Betrag von 16 € und für den Tag des An­tritts und den Tag der Beendigung der Fahrt ein Betrag von jeweils 8 € erbracht werden Daneben können die Übernachtungskosten erstattet werden. Übersteigen die nach­gewiesenen Übernachtungskosten je Nacht den Betrag von 16 €, können sie erstattet werden, soweit sie unvermeidbar sind. Übernachtungskosten, die die Kosten des Frühstücks einschließen, werden um 5 € gekürzt

Wer?

Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitsuchende sowie Ausbildungssuchende können zur Beratung und Vermittlung unterstützende Leistungen erhalten.

Allgemeine Hinweise:

Auf die Leistungen besteht kein Rechtsanspruch. Sie dür­fen nur gewährt werden, soweit Haushaltsmittel zur Verfü­gung stehen, der Arbeitgeber gleichartige Leistungen nicht oder voraussichtlich nicht erbringen wird und der Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitsuchende sowie Ausbildungssuchende die erforderlichen Mittel nicht selbst aufbringen kann. Die Leistungen müssen vor der Arbeitsaufnahme oder dem Eintritt in ein Ausbildungsverhältnis bzw. vor der Kostenentstehung bei dem örtlich zuständigen Arbeitsamt beantragt werden.

Weitere Informationen enthält das Merkblatt 3 „Vermittlungsdienste und Leistungen".

Über die aktuellen Förderungsvoraussetzungen als Folge späterer Rechtsänderungen informieren die Dienststellen der Bundesanstalt für Arbeit.

Rechtsgrundlage:

Sozialgesetzbuch Drittes Buch - SGB III - vom 24.3.1997, §§ 45-47 in der jeweils geltenden Fassung